05.04.2019 20h Cinder well + Meghan McNeally live

Cinder well + Meghan McNeally bauwagenplatz wemgehoertdiewelt köln
Cinder Well (düster melancholischer Folk mit Mitgliedern von Blackbird Raum; USA) + Meghan Mc Neally (Folk)
>> bandcamp
>> facebookevent

Mi 20/3/19 20h c´est la boum au SUNSHINEBAR!

bauwagenplatz wemgehoertdiewelt sunshinebar köln
die >cosmique traveleurs< legen 7inch singles auf.
kommt auf ein picon-bière vorbei.
+ tape release

Repression nach Stadthausbesetzung?

Wenn ihr von Repression betroffen seid, denkt daran, ihr seid damit nicht allein! Ihr könnt auf die Unterstützung der beteiligten Gruppen und Projekte zählen. Habt ihr also Post von Polizei oder Staatsanwaltschaft erhalten, schreibt eine Mail an rabAZ@riseup.net. Denkt dabei daran weder euch noch andere zu belasten. Auch wenn ihr euch selber Unterstützung suchen wollt, informiert uns gerne.

Zur Aktion im Stadthaus gab es von den Beteiligten unterschiedliches Feedback. Uns ist es wichtig dieses aufzugreifen, den Raum für weiteres Feedback zu geben und mit euch im Gespräch zu sein. Daher findet ein gemeinsames Reflektionstreffen statt:
Donnerstag, 07.03.19 um 19 Uhr im Autonomen Zentrum Köln
Wir würden uns freuen, wenn ihr kommt. Für Getränke und Snacks während einem gemütlichen Zusammensein ist gesorgt.

Konstruktive Kritik ist wichtig, damit auch bei zukünftigen Aktionen Menschen sich wohl und sicher fühlen und ein möglichst breiter Kreis von Unterstützer*innen sich empowert fühlt daran teilzunehmen.

15.03. Veto & Gordon Bleu

Konzert mit VETO (HC-Punk; FR)
& GORDON BLEU (Punk; Köln)

Zudem wie immer lecker veganes Essen, Kicker, Feuertonne und Umsonstladen

Beginn: 20.00

08.03. Releaseparty

Release-show zur neuen Split von

DOXA & MORBIT MOSH ATTACK

mit dabei sind

RAINBOW DASH & CHUPACABBA

Beginn: 21.00

Zur Diskreditierung des legitimen und notwendigen Protests durch Teile der Stadtverwaltung

Köln, den 02.02.19

Stadtdirektor Stephan Keller und Pressesprecherin Inge Schürmann kriminalisieren Unterstützer*innen der Wagenplätze und des Autonomen Zentrums und offenbaren ein fragwürdiges Verständnis von freier Berichterstattung durch die Presse.

#laptopgate
Der angeblich aus seinem Büro entwendete Laptop von Baudezernent Markus Greitemann tauchte am Freitag „plötzlich“ wieder auf. Anderthalb Tage hielt die Pressestelle der Stadt Köln die Behauptung aufrecht, Aktivist*innen hätten diesen gestohlen. Tatsächlich hatte jedoch ein Angestellter des Baudezernats den Laptop vorübergehend in seine Obhut genommen.
Sabrina Purple, die an der Protestaktion im Foyer des Stadthauses teilnahm, erklärte dazu:
„Wir fragen uns, weshalb Stadtdirektor Keller die Behauptung eines Diebstahls so lange im Raum stehen ließ und ob es ein Interesse seitens der Verwaltung gab, die Öffentlichkeit im Unklaren zu lassen. Wir gehen davon aus, dass die Ansichnahme des Laptops durch einen Verwaltungsangestellten bereits Donnerstagmittag in der Verwaltung bekannt war und die Information über den Aufenthalt des Geräts mit Kalkül zurückgehalten wurde. Herr Keller hat dadurch gezielt einen faktisch nicht stattgefundenen, schweren Rechtsverstoß geschaffen, um das Zentrum für Kriminalprävention einschalten zu können. Ohne diese Falschbehauptung hätte es keine Rechtsgrundlage gegeben, über 60 Personen festzuhalten, ihre Personalien aufzunehmen, sie zu videografieren und zu durchsuchen. Hier zeigt sich deutlich, mit welch faulen Tricks Herr Keller glaubt kämpfen zu können.“

#pressebehinderung
Inge Schürmann vom Presseamt der Stadt verhindert, dass sich ein*e Sprecher*in der Aktionsgruppe vor der Presse erklären kann:
„Frau Schürmann hat unsere*n Pressesprecher*in vor die Tür gesetzt. Damit hat sie nicht nur den Aktivist*innen ihr Recht genommen, vor der Presse ihre Forderung nach einem konstruktiven Dialog auf Augenhöhe zwischen Stadtverwaltung und Wagenplätzen zu äußern, sondern hat auch eine ausgewogene Berichterstattung zahlreicher Pressevertreter*innen billigend verunmöglicht. Dass Frau Schürmann, nachdem Pressevertreter*innen sich vor das Gebäude begaben um dort unserem Pressekontakt Fragen zu stellen, diesen durch die Polizei festsetzen ließ, offenbart letztendlich das Motiv ihrer Handlung: Sie will verhindern, dass die Wut der Wagenplatzbewohner*innen um die Vernichtung des unkommerziellen Wohn- und Freiraumes eine breitere Öffentlichkeit erfährt.“
stellte Purple fest.

#ansonsten
Der Aktionsgruppe liegt Videomaterial vor, das einzelne Mitarbeiter der Stadt zeigt, die äußerst aggressiv gegen Aktivist*innen vorgehen und diese, mit im Nationalsozialismus geprägten Begriffen, belegen. Diese Ausfälle verwundern, haben doch die meisten Angestellten gleichgültig bis positiv auf die Protestaktion reagiert.

gez. Aktionsgruppe 31.01.19 Stadthaus Köln

PM: Stadthaus Deutz besetzt


Am Donnerstag um 13 Uhr besetzten Sympathisant*innen der Wagenplätze und des Autonomen Zentrums das Stadthaus Deutz. Mit Sofas, Teppichen, Schlafsäcken und Zelten sowie einer mobilen Suppenküche und Soundanlage ließen sich 120 Personen in der Eingangshalle nieder. Kletteraktivist*innen seilten sich an der Gebäudefront ab und entrollten ein zehn Meter langes Transparent mit der Aufschrift „Wagenplätze und AZ bleiben“. Dazu hängten mehrere Menschen auf der Dachterrasse weitere Transparente auf und ließen bunten Rauch aufsteigen. Im Büro von Detlef Fritz, dem Leiter des Liegenschaftsamtes, und Markus Greitemann, dem Baudezernenten der Stadt Köln, verteilten Aktivist*innen Konfetti, Luftschlangen und Flyer.

Eine davon ist Luisa Richter vom Wagenplatz „Wem gehört die Welt“. Sie erklärt: „Wir haben das Gebäude besetzt, weil wir es satthaben, nicht zu wissen, wie es mit unserem Wagenplatz weiter geht. Wenn wir dort vertrieben werden, haben wir kein Zuhause mehr. Wir werden uns aber nicht einfach in Luft auflösen. Damit die Stadt das endlich begreift, schlagen wir unsere Zelte hier auf – wir sind gekommen, um zu bleiben.“

Derweil spielten die Anwesenden in der Eingangshalle friedlich Tischtennis und Gesellschaftsspiele, hielten Ansprachen über Megaphon. Sie erklärten sich solidarisch mit den Aktivist*innen in den Büros, an der Fassade und auf dem Dach. Sabrina Purple, eine Nutzerin des Autonomen Zentrums, macht deutlich: „Wir fordern, dass alle Kölner Wagenplätze und das Autonome Zentrum genau da bleiben, wo sie sind. Das Autonome Zentrum soll durch Rollrasen ersetzt werden, die Wagenplätze sind von Bebauung bedroht – das sind für uns zwei Seiten derselben Medaille. Hier sollen soziokulturelle Freiräume zugunsten wirtschaftlicher Interessen aus Köln verdrängt werden.“ Die Stadt habe sich lange genug aus der Verantwortung gezogen. Heute würden die Aktivist*innen bleiben, bis sie ihre Forderungen erfüllt sehen.

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses rabAZ

Köln, 31.01.2019

31.01.18 12h Stadtkritische (Soja)Schnitzeljagd

#wirfürköln #alle bleiben #wemgehörtdiewelt #bauwagenplatz

Stadtkritische (Soja)Schnitzeljagd
Die Wagenplätze und das Autonome Zentrum Köln machen gemeinsame Sache! Wir wollen gemeinsam mit euch eine politische und stadtplanungskritische Schnitzeljagd in und durch Deutz veranstalten. Mit leckeren Soja-Schnitzelbrötchen im Gepäck werden wir an mehreren Stationen über das Deutzer Veedel, seine Standorte und Geschichte informieren… und aktiv werden!

Wie bundesweit andere linke Projekte auch (Potse, Liebig34, Haus Mainusch etc.) sind ebenso die alternativen Wohn- und Freiräume Kölns davon bedroht, von der stadtpolitischen Obrigkeit verplant, verkauft und verdrängt zu werden. Für unkommerzielle und selbstverwaltete Kultur- und Wohnmöglichkeiten ist da in der Kommunalpolitik Kölns kein Platz.

31.01.18 12h Bahnhof Köln Messe/Deutz

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