Bericht über die Aktivitäten der BWP Vernetzung bzw. des Bauwagenplatz- Wem gehört die Welt am 20. und 21.4.:

Bereits am Mittwochabend wurde  spontan die Veranstaltung „Stadtgespräch“ zur Bürgerbeteiligung im historischen Rathaus besucht.
Wir rund 10 Aktiven mit 2 der  selbstgebastelten Modell- Bauwägelchen und wurden freundlich und interessiert in der Rathaushalle empfangen. Wir verteilten Flyer und überreichten einer zurückhaltenden Oberbürgermeisterin Henriette Reker ein schuhkartongroßes Bauwagenmodell, die Bauwagenplätzchen und den Flyer zur Situation.
siehe hier

Zur fortgeschrittenen Zeit sparte sich die Moderation den angesteuerten Programmpunkt „Diskussion“, auf Drängen einiger TeilnehmerInnen der Veranstaltung wurde uns für 2 Minuten das Mikrofon gereicht, worauf wir unseren Standpunkt „Wir wollen bleiben“ kurz rüberbringen konnten. Am Donnerstag ging es dann mit selbstgebastelten Bauwagen zur Bezirksvertretung ( BV )/ Innenstadt mit anschließendem Vernetzungstreffen, um mit unseren UnterstützerInnen über die weitere Vorgehensweise im Sinne eines selbstbestimmten Verbleibens des Bauwagenplatz Wem gehört die Welt auf der Krefelder Str. zu diskutieren. Während sich draußen die herbeigerufene ca. 30 köpfige Schar mit Musik, 7- 8 
echt ausgefallenen Kleinbauwagen, einer Tischtennisplatte und Verpflegung in der Sonne des beginnenden Frühlings vergnügte, verteilten
ein paar von uns das 2. Flugblatt ( Appell an die Politik ) und Bauwagenplätzchen an die gewählten BezirksvertreterInnen/ Innenstadt im Spanischen Bau des Rathauses.
Grund: Die Bezirksvertretung ( BV ) trat u.a. zusammen, um den Antrag der Linken, uns auf der Krefelder Str. in Ruhe zu lassen, nach einer hitzigen Debatte dann NICHT zu beschließen. Man einigte sich lediglich darauf, dass wir/ Wem gehört die Welt nur mit dem Einverständnis der BewohnerInnen das Gelände an der Krefelder Str. zu verlassen hätten.  Die letzte Instanz ist freilich der Rat der Stadt, der am 28.6. wieder zusammentritt, und dieser will Geld für Gelände und muss Wohnraum schaffen. Und das bedeutet: Alles verkaufen, auch unseren schönen Bauwagenplatz. Es ist aber in dem ganzen Prozess der Stadtentwicklung noch niemand an uns herangetreten. Soviel zum Thema Partizipation!
Also ist das Ding mit ASB und Wohnbebauung auf der Krefelder ab 2017 noch keineswegs vom Tisch. Also wollen wir weiter aktiv bleiben, uns vernetzen, der Stadt und ihren BewohnerInnen zeigen, dass wir dazugehören und uns nicht in Luft auflösen. Gut dass wir nicht alleine stehen, und auf Eure Unterstützung zählen können. Wir sehen uns bei den nächsten Aktionen! Achtet auf Ankündigungen!